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Alexander Klenz

 

Kuratorin: Lena Fliessbach

 

6. April - 6. Mai 2012

Galerie im Turm

 

74 Tage, 74 Zeichnungen. Alexander Klenz unternimmt mit seinen Arbeiten eine Vermessung des Alltags. Mit Aquarell, Graphit, Buntstift und Klebeband produziert der Künstler jeden Tag eine Zeichnung in einheitlichem Format. Seine abstrakten Arbeiten verarbeiten Erinnerungen an Gesehenes und Gegenständliches. Es entsteht ein visuelles Tagebuch. Aus geometrischen Formen, klaren Linien, wilden Schraffuren und aquarellierten Flächen entwickelt Alexander Klenz seine eigene Grammatik, die mit der Wahrnehmung des Betrachters spielt. Manche Arbeiten muten wie Modelle oder mathematische Versuchsanordnungen an, andere wirken wie Relikte aus einer vergangenen Zeit. Eine streng angelegte Legende mit vorgefertigten Feldern für Unterschrift, Datumstempel und Nummerierung dokumentiert Entstehungsort- und zeit. Kleine Botschaften wie „Schöne Grüße aus Berlin“ oder Farbtupfer in einem Legendenfeld verleihen den Zeichnungen Humor. Die Serie ist gleichzeitig das Konzept: Zeigt sich eine Tagesform des Künstlers in den Zeichnungen? Entstehen im Winter andere Arbeiten als im Frühling? 


© Jennifer Oellerich
© Jennifer Oellerich

blue-pencil works

Jennifer Oellerich

 

Kuratorin: Lena Fliessbach

 

13. Januar - 19. Februar 2012

Galerie im Turm

 

Ob Nieseln, Schauer, Dauerregen oder Wolkenbruch - Jennifer Oellerich sammelt und archiviert Regen, indem sie ihre Objekte und Bildträger dem Wetter aussetzt. Die Energie des Wassers hinterlässt Spuren auf Bitumenlack oder Tintenstrahldrucken, die an Kraterlandschaften und ferne Galaxien erinnern.
Die Übersetzung abstrakter physikalischer Phänomene in Metaphern und die Arbeit mit Regen als Material setzt Oellerich in ihrer „blue-pencil series“ fort. Das Wasser transformiert ihre Fotoskizzen, es entstehen Farbverläufe und Unschärfen. Licht und Wasser fungieren als „Zeichenstifte der Natur“. Aufbauend auf diesem Konzept sammelt die Künstlerin außerdem Wasserspuren auf Holz oder Wandflächen und präsentiert diese in Form von Reliefs oder Fotoarbeiten. Die Spuren des Alltäglichen erscheinen in neuem Licht.
Die Galerie im Turm zeigt einige neue Objekte der Künstlerin zum ersten Mal, darunter das Lichtobjekt “600 Tage zum Mond, 60 Sekunden zurück”, Tintenstrahldrucke und Regen auf Papier sowie eine Fotoserie.

 

 


Foto: Wim Wenders
Foto: Wim Wenders

Places, strange and quiet

Wim Wenders

15. April - 17. Mai 2011

Haunch of Venison, London

 

Ausstellungsorganisation, Projektkoordination: Haunch of Venison, Wenders Images (Laura Schmidt, Lena Fliessbach)

 


© Donata Wenders
© Donata Wenders

Contemplation

Donata Wenders

Galerie f5,6, München

27. Mai 2011 - 09. Juli 2011

Ausstellungsorganisation: Galerie f5,6, Wenders Images (Lena Fliessbach)